Der Countdown läuft: So setzen Sie das LkSG rechtzeitig um

Ab dem 1. Januar 2023 gilt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Kein Grund zur Panik, aber viel Zeit sollten Sie bei der Umsetzung der Risikomanagement-Vorgaben nicht mehr verlieren.

1. Ist Ihr Unternehmen schon LkSG-konform?

Zur Erinnerung: Ab dem 1. Januar 2023 tritt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft. Zunächst für Unternehmen ab 3.000 Beschäftigte, ein Jahr später ab 1.000 Beschäftigte. Indirekt betroffen sind aber auch kleine und mittlere Unternehmen. Denn die Großfirmen werden die Anforderungen an ihre Lieferanten und Dienstleister weitergeben. Und es steht eine EU-Initiative an, die in bestimmten Branchen eine Verschärfung für Unternehmen ab 250 Beschäftigten vorsieht. 

Zentrale menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten in der Lieferkette sind die Einrichtung eines Risikomanagements, jährliche Risikoanalysen, Präventions- und Abhilfemaßnahmen, eine Überprüfung der Wirksamkeit sowie Dokumentations- und Berichtspflichten.  Mit anderen Worten: Die Wertschöpfungskette des Unternehmens kommt auf den Prüfstand. Und damit die Frage, wie effektiv das bisherige Risikomanagement – so vorhanden – arbeitet.

Ob Sie vor der Einrichtung eines Risikomanagementsystems stehen oder dieses überprüfen und anpassen müssen: Grund zur Panik besteht nicht. So etwas ist kein Projekt, das man bis zum 1. Januar  abhakt. Transparenz in der Lieferkette zu schaffen und zu pflegen ist eine ständige Aufgabe. Die Sie mit Blick auf den Stichtag des LkSG aber spätestens jetzt angehen sollten.

2. Das LkSG: Nicht nur ein Compliance-Thema

Wer den Umsetzungsaufwand der Anforderungen aus dem LkSG als lästige Compliance-Aufgabe beklagt, übersieht die Chancen, die damit verbunden sind. Denn durch die Überwachung von Menschenrechts- und Nachhaltigkeitsstandards bei Zulieferern und Sublieferanten lassen sich auch andere Lieferkettenprobleme und Risiken aufdecken: Finanzrisiken, Lieferanteninsolvenzen, Katastrophenrisiken, Reputationsrisiken, geopolitische Risiken, menschlich bedingte Risiken, Cyber-Risiken.

Dafür gibt es keinen angemesseneren Zeitpunkt als jetzt, wo die Unternehmen angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie, extremer Wetterereignisse, des Ukraine-Kriegs und der Wirtschaftskrise so anfällig für Versorgungsengpässe und Lieferkettenstörungen sind wie nie zuvor. Ja, die Anforderungen des Lieferkettengesetzes erfordern ein Umdenken und einiges an. Implementierungsaufwand. Aber sie sind vollständig umsetzbar. Mit intelligenten Tools beispielsweise zur: 

     

     

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  • Durchführung einer Risikoanalyse
  • Identifizierung, Bewertung und Priorisierung der im Gesetz genannten menschenrechtlichen und umweltbezogenen Risiken bei Lieferanten
  • Gewährleistung der Richtigkeit und Aktualität der Daten
  • Risikoeinstufung der Lieferanten im Sinne eines im LkSG empfohlenen Risikomappings, z.B. nach Produkten oder Herkunftsländern
  • Echtzeitinformationen zu Compliance-Verstößen bei Zulieferern oder Sublieferanten

3. KI-gestützte Transparenz in der Lieferkette: Der Schlüssel zur Umsetzung des LkSG

Das Lieferkettengesetz verlangt das Monitoring der Einhaltung ethischer Richtlinien durch direkte Zulieferer bis hin zu Drittfirmen. Das betrifft das gesamte Liefernetzwerk. Eine genaue Analyse der dafür erforderlichen Daten ist nur mithilfe KI-gestützter Tools möglich. Die Software durchsucht das Internet fortlaufend nach Hinweisen auf negative Meldungen zu Lieferanten in den sozialen Medien, offiziellen Datenbanken oder den Medien und schlägt gegebenenfalls Alarm. Das erspart Unternehmen die aufwändige, händische Informationsrecherche im Netz. Der zusätzliche Bonus: Das LkSG fordert eine jährliche Risikoanalyse, die KI-gestützte Lösung liefert diese Analysen in Echtzeit.

the riskmethods Solution dashboard

Mit dem KI-gestützten Ansatz der riskmethods LösungTM lassen sich Zulieferer, Sublieferanten und andere potenzielle Risikoträger in Echtzeit überwachen und standardisierte Risikoprofile erstellen. So können Sie schneller auf Risikoereignisse bzw. Compliance-Verstöße reagieren. Die Lösung überwacht in Echtzeit: 

  • Millionen von Nachrichten- und Medienquellen,
  • staatliche und Wirtschaftsdatenbanken, 
  • integrierte interne Risikodaten, wie zum Beispiel Lieferanten-Kennzahlen,
  • und nutzt Daten von Premium-Content-Partnern, um Ihre Risikoprofile mit speziellen Informationen zu ergänzen. 

Das ermöglicht eine Gesamtrisikobetrachtung und eine zuverlässige, zentrale Datenquelle über alle Lieferkettenstufen hinweg. Oder einfach gesagt: Wenn Sie nicht wissen, was in Ihrem Liefernetzwerk vorgeht, können Sie Risiken nicht wirksam überwachen, identifizieren, bewerten und minimieren. Fehlt die Transparenz auf allen Ebenen, ist Ihr Liefernetzwerk höchst anfällig für Bedrohungen und die daraus entstehenden Folgen. 

4. So unterstützt Sie riskmethods – pünktlich zum 1. Januar 2023

Werden Sie jetzt aktiv. Mit der riskmethods Lösung können Sie Transparenz über komplexe Lieferstrukturen schaffen und kontinuierliche Updates von Risikodaten gewährleisten, die zur Überprüfung der geforderten Nachhaltigkeits- und Ethikstandards erforderlich sind. riskmethods stellt dafür zum Beispiel ein speziell auf das LkSG ausgelegtes Produktpaket – riskmethods LkSG BundleTM – bereit. Es umfasst alle Bestandteile, um ein Risikomanagement einzuführen, Risikoanalysen in Echtzeit durchzuführen und Warnhinweise sowie Präventions- und Abhilfemaßnahmen zu dokumentieren. Unternehmen können so Transparenz im Liefernetzwerk schaffen und kontinuierlich für die Einhaltung von Gesetzen und Compliance-Vorgaben sorgen. 

Und wichtig mit Blick auf den Kalender: Die Implementierung der cloud-basierten Lösung kann innerhalb weniger Arbeitstage durchgeführt und Prozesse und Systeme können nahtlos angepasst werden.

Erfahren Sie mehr, was das Lieferkettengesetz für Unternehmen in der Praxis bedeutet, welche konkreten Lösungsansätze sich durch den Einsatz von Technologie und Digitalisierung ergeben und wie Sie diese für erforderliche Prozessanpassungen wirksam einsetzen können. 

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