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riskmethods und eckseler-consult: Präsentieren neuen ROI Studie auf dem 49. Symposium ´Einkauf und Logistik`

ROI durch Supply Chain Risk Management innerhalb eines Jahres

12. November 2014


riskmethods / München, den 12. November 2014 – eckseler-consult und riskmethods präsentieren zum 49. BME Symposium ´Einkauf und Logistik` erstmalig ihre neue Studie „Der ROI von Supply Chain Risk Management“ (SCRM). Die Studie zeigt, wie bei einem Tool-gestützten SCRM monetär bewertbare Einzel-Potenziale für den „Return-on Invest“ (ROI) berechnet werden können. Basis sind hier Einsparungen durch Prozess-Effizienz sowie Aspekte zur Vermeidung und Verminderung von Krisenkosten. Ein signifikantes Ergebnis der Studie ist, dass bereits im ersten Jahr Schäden in Höhe von bis zu 7,5 Prozent des Umsatzes allein durch Risiko-Prävention vermieden werden können.

Die kontinuierliche Verringerung der Wertschöpfungstiefe und die Verlagerung auf die externen, global agierenden Liefernetzwerke betreffen alle Unternehmensgrößen und Branchen. Gefährdungspotenziale entlang der globalen Lieferkette werden durch die Überwachung und Bewertung von Risiken mit einer tool-gestützten SCRM Lösung frühzeitig erkannt. „Unternehmen können dadurch die Produktions- und Lieferfähigkeit sicherstellen, Umsatzausfälle vermeiden und Imageschäden abwenden“, stellt Heiko Schwarz, Geschäftsführer von riskmethods fest. „Jedoch kann ein Tool gestütztes SCRM noch mehr. Denn es ist auch ein Instrument, mit welchem noch unbekannte Einsparungspotenziale innerhalb des Lieferketten Netzwerkes aufgedeckt werden können. Die Studie „Der ROI von Supply Chain Risk Management“ ist hierfür ein fundierter Leitfaden“, führt Dr. Hugo Eckseler von Eckseler Consult aus. Die Studie zeigt, wie der ROI eines tool-gestützten Lieferkettenrisiko-Managements errechnet wird und gibt Unternehmen Instrumente an die Hand, mit denen sie durch professionelles SCRM auch noch Einsparungsziele verwirklichen können.

Die Einsparungen durch Prozesseffizienz erreichen im ersten Jahr der Anschaffung einer SCRM Lösung bereits Budgetneutralität. „Kernbestandteil eines SCRM ist die Identifizierung und Bewertung der Risiko-Situation sämtlicher Lieferanten, Logistikstandorte und tangierter Länder in der Lieferkette“, so Schwarz. Mit der Ermittlung der Risiken für alle dieser sog. Risiko-Objekte werden Mitarbeiter zusätzlich belastet, sofern ihnen kein Tool diese Daten und Parameter zur Verfügung stellt. Den eingesparten Arbeitsaufwand für eine automatische Informationsbeschaffung kann man gegenüber einer manuellen in etwa mit einer Stunde pro Woche und Mitarbeiter beziffern. „Die qualitative Treffergenauigkeit erhöht sich dabei um 85 Prozent“, so Schwarz.

Laut der aktuellen „Supply Chain Resilience” Studie des Business Continuity Institute resultieren 42 Prozent der Lieferkettenunterbrechungen aus Ebenen unterhalb der direkten Lieferanten. Können solche Sub-Lieferanten durch einen integrierten Service identifiziert und ebenfalls ins Risikomonitoring eingebunden werden, wird der monetär bewertete manuelle Arbeitsaufwand um durchschnittlich 58 Prozent gesenkt. Diese Daten führen zu einer Transparenz, die wiederum bei Verhandlungen mit Versicherungen erhebliche Vorteile bedeuten können. Laut aktueller Studienergebnisse von Sourcing Innovation können Unternehmen mit einer belegbaren Supply Chain Transparenz die Raten von Betriebsunterbrechungs-Versicherungen um bis zu 50 Prozent reduzieren. Darüber hinaus erzielt die Bündelung und zentrale Verfügbarkeit von kostenpflichtigen Daten von Drittanbietern in einer SCRM Lösung z.B. für Finanzauskünfte, Sanktionsprüfungen oder Abfragen für Naturkatastrophen, Mengenrabatte im sechsstelligen Kostenbereich.

Die Ermittlung von Gefahrenpotentialen und alternativer Sourcing-Quellen verbessert außerdem die Risikoprävention in den Unternehmen selbst und erhöht dadurch ihre Leistungsfähigkeit. „Bereits im ersten Jahr werden durch präventive Maßnahmen Schäden in Höhe von bis zu 7,5 Prozent des Umsatzes vermieden, zum Beispiel durch eine Frühwarnsystematik im Gefährdungsfall“, so Eckseler. Unternehmen können dadurch von einem Reaktionsvorsprung von bis zu 1,5 Tagen profitieren. Sie können so früher geeignete Maßnahmen einleiten, das Risiko mindern oder sogar abwenden. „Dieser Zeitvorsprung kann Strafzahlungen wegen Produktions- und Umsatz-Ausfällen verhindern und vor Preissteigerungen durch die Verknappung von Rohstoffen schützen“, erklärt Eckseler.

Lieferketten-Risiken bleiben jedoch nicht nur auf messbare und materielle Schäden am Unternehmensprozess beschränkt. Neben der Lieferfähigkeit, der Preisgestaltung und der Produkt-Qualität, ist das Firmenimage ein wichtiger Wahrnehmungs- und Erfolgsfaktor. Die gute Reputation eines Unternehmens kann schnell beschädigt sein, wenn die gestiegenen Anforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility ebenso durch das Fehlverhalten von Lieferanten nicht eingehalten werden können. „Die Visibilität von potentiellen Umweltgefahren und die Überprüfbarkeit der CSR Vorgaben erhöht die Transparenz“, ergänzt Schwarz. „Dadurch kann beträchtlicher Imageschaden abgewendet werden, der die Unternehmensentwicklung langfristig negativ beeinflussen kann.“

Über eckseler consult

Dr. Hugo Eckseler verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in Einkauf und Supply Chain Management führender internationaler Unternehmen und ist aktives Mitglied im Procurement Leaders Global Intelligence Network und im Bundesverband für Materialwirtschaft und Einkauf (BME). 2010 gründete er seine eigene Management Beratung. http://www.eckseler-consult.de

Über riskmethods

riskmethods bietet Unternehmen eine umfassende Supply Chain Risk Management Lösung zur proaktiven Überwachung und Bewertung von Risiken in der Lieferkette. Gefährdungspotentiale werden frühzeitig erkannt, sodass durch proaktives Agieren die Lieferfähigkeit erhalten, Compliance sichergestellt und das Unternehmensimage nicht gefährdet wird. Die in Deutschland entwickelte SaaS-Lösung „Supply Risk Network“ kombiniert modernste Technologie mit einer innovativen Bereitstellung von Risiko-Intelligenz zu einem führenden Standard im Supply Chain Risk Management. www.riskmethods.net